Am 25. Oktober 2015 besuchten Angehörige des US-Piloten William J. McCurdy, der im November 1944 in Berg notgelandet und erschossen worden war, das Denkmal. Unter den BesucherInnen befanden sich Nichten und Neffen von William J. McCurdy. Die Kontaktaufnahme zur Familie gelang 2013 mit Hilfe des Rechtsanwaltes George Knott aus San Jose, Kalifornien, der das Denkmal besichtigt hatte und auf die Geschichte von William J. McCurdy aufmerksam wurde.
Seit 2013 gab es Austausch mit der Familie und schließlich die Planung eines Besuches, um das Denkmal und die Erinnerungslade für William J. McCurdy zu besichtigen, aber auch um nähere Umstände des Todes ihres Onkels vor Ort zu erfahren.
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Die beiden Nichten Renae Mortensen und Rosalie McCurdy-Kirk und die drei Neffen Steven, Charles und Tilo McCurdy überbrachten dem Verein eine Fotoalbum sowie Dokumente und Briefe, die in das Porträt William J. McCurdys und die Darstellung seiner Ermordung, nachlesbar unter der Rubrik "Opfer", einfließen werden.
Der Kulturverein kuland ist am 15. Juni 2015 im Bundeskanzleramt in Wien für sein Forschungs- und Erinnerungsprojekt „Aus dem Gedächtnis in die Erinnerung. Die Opfer des Nationalsozialismus im Oberen Drautal“ mit dem Hans-Maršálek-Preis (2. Platz) ausgezeichnet worden. Das Mauthausen Komitee Österreich vergab den Preis für „herausragende Leistungen im Bereich der Gedenk-, Erinnerungs- und Bewusstseinsarbeit“ erstmals.
Der Preis ist nach dem Widerstandskämpfer, KZ-Häftling und langjährigen Obmann der Lagergemeinschaft Mauthausen, Hans Maršálek, benannt. Bundeskanzler Werner Faymann überreichte die Auszeichnung an den Projektverantwortlichen Peter Pirker und Hans-Peter Profunser, der das Denkmal für die NS-Opfer in Greifenburg geschaffen hat.

Neben dem Bundeskanzler sprachen unter anderen der Vorsitzende des Mauthausen Komitee Österreich, Willi Mernyi und Altbischof Dr. h.c. Maximilian Aichern. Die Laudatio auf das kuland-Projekt hielt die Vorsitzende der Bundesjugendvertretung Laura Schoch.
Kuland teilte sich den 2. Platz mit einem weiteren Kärntner Gedenkprojekt. Der Verein Peršman wurde für die Neugestaltung des Museums am Peršmanhof in Bad Eisenkappel gewürdigt, das die Verfolgung und den Widerstand der Kärntner SlowenInnen dokumentiert. Den 1. Platz sprach die Jury der Ausstellung „Stollen der Erinnerung“ in Steyr zu.
David Holzer ist am Montag, 17. Mai 2015, verstorben. Der Altbauer aus Schlaiten war einer der letzten noch lebenden Wehrmachtsdeserteure. Er hat durch sein Zeugnis maßgeblich an der Rehabilitierung der Wehrmachtsdeserteure in Österreich mitgewirkt und hat auch das Erinnerungsprojekt von kuland unterstützt.
Samstag, 9. Mai 2015
Beginn: 17.00 Uhr
Gedenkstätte, Bahnhof Greifenburg
Programm:
Begrüßung: Peter Pirker (Verein aegide)
Szenische Lesung: Otto Festin - Flucht aus dem KZ Dachau und Überleben bei der Familie (SchülerInnen der HLW Spittal)
Rede: Univ.Prof. Dr. Katja Sturm-Schnabl (Ehem. Vorsitzende des Kärntner Paritsanenverbandes/Zveza koroških partizanov)

Musikalische Umrahmung: Praprotnice (Frauenterzett / ženski tercet / Hanca Pörtsch • Irene Strasser • Rozka Tratar Sticker • acc. Jörg Errenst) - Das Repertoire: Widerstandslieder aus nah und fern, von einst und jetzt. Njihova ljubezen velja zatiranim po svetu. Pojejo uporniške pesmi od blizu in daleÄ, od vÄasih in danes.

Im Anschluss: Brot und Wein
PDF | Einladung
10. Mai 2014
Beginn 17:00 Uhr
Gedenkstätte, Bahnhof Greifenburg
Begrüßung: Peter Pirker (Verein aegide)
Szenische Lesung: SchülerInnen des BG Porcia Spittal
Rede: Gen. i. R. Hubertus Trauttenberg, Gründungsobmann Verein Schloss Hartheim
Musik: Christoph Hofer (Akkordeon)
PDF | Einladung